Mein Bericht zum Foodbloggercamp 02-2017 in Reutlingen

Dieser Artikel enthält Werbung und meine persönliche Meinung.

Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, hatte ich niemanden, mit dem ich mich darüber unterhalten konnte. Erst nach und nach habe ich andere Blogger kennengelernt, zu Beginn jedoch meist aus anderen Bereichen. Bei meiner Suche im Internet bin ich dann auf das Foodbloggercamp gestoßen.

Es gab zweimal die Möglichkeit ein Ticket zu kaufen. Beim ersten Termin war ich anscheinend zu langsam (innerhalb weniger Sekunden waren alle Tickets weg) und beim zweiten Termin konnte ich nicht. Da ich nicht aufgeben wollte, habe ich mich auf die Nachrückerliste eingetragen. Eigentlich hatte ich mir keine großen Hoffnungen ausgerechnet, aber im Januar kam eines abends ganz unerwartet eine Mitteilung, dass ich nachrücken darf. Das hat mich natürlich riesig gefreut. Somit stand meinem ersten Foodbloggercamp in Reutlingen nichts mehr im Wege.

Nun begann die Planung. Ich brauche ein Zimmer für zwei Nächte und, da ich mit dem Auto anreisen wollte habe ich geschaut, ob ich vielleicht Mitfahrer finde. Bei der Übernachtung habe ich mir mit Christine von KeksundKarotte ein Zimmer geteilt. Viele Bloggerkollegen fanden das sehr lustig, da wir beide uns vorher noch nie gesehen hatten und nicht wussten wie das wohl ablaufen wird. Wir haben uns sehr gut verstanden und dies als kleinen Test für unsere kommenden Urlaube gesehen, da wir beide dann in der ähnlichen Situation sein werden.

Nun war es endlich soweit und auf meinem langen Weg nach Reutlingen, gab es einen kleinen Zwischenstopp in Nürnberg. Die liebe Tina von LECKER&Co ist zugestiegen. Wir haben die ganze Fahrt geredet. Anfangs habe ich sehr viele Fragen gestellt und einige Erklärung bekommen, was mich die nächsten Tage erwarten wird. Irgendwann haben wir uns dann in dem Bereich Foodfotographie vertieft gehabt. Nach einem weiteren Stop, hatte Tina meine Kamera in der Hand und ich habe während der Fahrt einen kleinen Crashkurs in Foodfotographie bekommen. Diesen haben wir dann am Sonntag nochmal vertieft.

Freitagabend

Da wir am Freitag angereist sind, konnten wir am Vorabendevent dem „Vorknödeln“ der Firma Burgis teilnehmen. Dies war für mich ein kleines Wiedersehen mit ein paar anderen Bloggerkollegen (welche ich am Foodblogday in München das erste Mal getroffen habe) und ein großes Kennenlernen mit vielen andern sehr netten Foodbloggern.

Natürlich standen die Knödel im Mittelpunkt und wir durften uns an einem sehr leckeren 3-Gänge Menü erfreuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Firma Burgis hat sich auch noch ein kleines Gewinnspiel überlegt, welches den ganzen Abend immer wieder zu den verschiedensten Diskussionen geführt hat. Nach diesem bereits ereignisreichen Abend bin ich ziemlich müde ins Bett gefallen und habe mich umsomehr auf die nächsten beiden Tage gefreut.

Samstag

Am Samstag ging dann das eigentliche Foodbloggercamp los. Zu Beginn wurden wir erstmal mit einem sehr leckeren Frühstück empfangen.

Gut gestärkt wurden wir dann alle ganz lieb von Jan und Annalena begrüßt und die Sponsoren haben sich vorgestellt. Nun waren wir Blogger dran uns den anderen vorzustellen mit: Name, Blogname und drei Hashtags (bei mir war das: Christina, nekcab, Backen / kleineSünden / Torten). So hat jeder schnell einen Überblick über die andern bekommen und konnte sich später mit Ihnen über den einen oder anderen Hashtags austauschen.

Im nächsten Schritt ging es dann zu Sessionplanung über. Diejenigen, welche das noch nie miterlebt haben fragen sich bestimmt, was das nun wieder bedeutet: Jeder, der eine Session anbieten wollte hat das Thema kurz vorgestellt. Danach wurden alle nach ihrem Interesse gefragt und die Session in den Tagesplan eingetragen. Das ging so lange bis alle dran waren und nun hatten wir die Qual der Wahl. Ich hätte mich sooft mehrfach teilen können nur leider ging das nicht und ich musste eine Entscheidung treffen. Mein Plan war, eine gute Mischung aus Theorie und Praxis zu absolvieren. Ich denke, dass das mir auch sehr gut gelungen ist.

Mein Tagesplan sah dann wie folgt aus:

1. Kunterbunte Nudeln mit Mareike von Zuckerschnee

Zu Beginn hat uns Mareike in die Mehlgeheimnisse der Nudelherstellung eingeweiht. Ihrer Meinung nach ist das italienische Mehl am besten geeignet und in Italien günstiger. Nachdem sie schon den Teig in verschiedenen Farben (gelb – Kurkuma, rot – Paprika, schwarz – Sepia, rosa – rote Beete, grün – Spinat) vorbereitet hatte, durften wir immer fünf Lagen mit etwas Wasser verbinden und anschließend etwa 1 cm dicke Streifen abschneiden. Diese wurde immer in Zweierschritten durch die Nudelwalze gelassen und anschließend in Quadrate geschnitten.

Parallel wurde Lachs trocken und nass gebeizt mit Alex von ganz und gar saisonal. Dieser wurde am nächsten Tag zu diesen leckeren Häppchen weiterverarbeitet.

2. Kunterbunte Nudeln mit Mareike von Zuckerschnee / Schnelle Knödelgerichte für Angeber mit Verena von Burgis

Im nächsten Schritt hat uns Mareike gezeigt, wie bunten Farfalle zu falten und Garganelli auf dem Gnoccibrett zu rollen sind.

Parallel zur fleißigen Nudelprodukt für das Mittagessen wurden die schnellen Knödelgerichte für Angeber zubereitet. Ich muss ehrlich sagen, dass da wirklich ein paar absurde Kreationen dabei waren. Ich persönlich wäre nie auf die Idee kommen Knödel in ein Waffeleisen zu geben. Aber das Ergebnis und der Geschmack haben mich einfach überzeugt. Außerdem konnten wir noch Kartoffelcordonbleu, Kokos-Klöße mit asiatischer Soße und Knödel-Frensh-Toasts testen.

3. WordPress (Sicherheit, Child Theme, SEO) Diskussion und Tipps mit Anja von kuechenMAmpf

Nach dem Mittagessen stand für mich die erste theoretische Session auf dem Plan. Anja hat uns so viele Tipps zu WordPress und zur Sicherheit gegeben. Dies hatte zur Folge, dass ich mir ein neues Theme zugelegt und einige Einstellungen überarbeitet habe. Ich danke Anja wirklich für diese Session, da mir so erst meine Sicherheitslücken und mein Verbesserungspotential aufgezeigt wurde.

Parallel wurden Mochi mit Johanna von kuchengehtimmer gerollt. Diese Session hätte mich sehr interessiert, aber ich musste mich ja entscheiden.

4. Kekse mit Royal Icing dekorieren mit Käthe von KaethesKekse

Käthe hat mir mit ihrer Erklärung zu Royal Icing wirklich eine große Angst genommen. Bisher dachte ich immer, dass das alles ein ganz schönes Hexenwerk ist. Nachdem ich dann meine ersten Kekse verziert hatte, musste ich meine Meinung revidieren. So schwer ist das alles nicht und ich bin sehr stolz auf meine ersten Werke.

5. Thai Curry Paste mit Tina von LECKER&Co

Während unserer Anreise hatte mir Tina schon sehr viel über ihre Thailandurlaub erzählt, sodass ich dann auch bei ihrer Thai Curry Paste mitmachen wollte. Eigentlich ist die Zubereitung sehr einfach. Nur die Vorbereitungen dauern einfach sehr lange. Auch haben wir dabei gelernt, dass Kurkuma die Finger sehr gelb färben kann. also am besten Handschuhe anziehen 😉

Zusätzlich wurde noch eine Chili Jam hergestellt. Da ich scharfes Essen nicht sehr gut vertrage, habe ich lieber die Finger davon gelassen.

Parallel wurden Bratwürste für das Abendessen hergestellt, welche später dann auf dem Grill gelandet sind.

6. Mediakit – stell Dich vor! mit Silvia von VolleLotteBlog

Als letzte Session für den Samstag habe ich mir die Vorstellung zum Thema Mediakit von Silvia angehört. Bisher wusste ich nur grob, um was es sich dabei handelt. Im Prinzip entspricht ein Mediakit den Bewerbungsunterlagen eines Blogs.

Sonntag

Der Tag begann wieder mit einem ganz leckeren Früstück. Dort habe ich auch diese süßen Cake Pops aus einer Vortagssession entdeckt.

1. Blogreview mit Tobias von Der Kuchenbäcker

Während meines Besuchs bei der Mediakit Session hatte ich ein paar Fragen und am Ende waren Tobias, Annalena und ich in einer Design- und Aufbaudisskusion meines Blogs geraten. Sie haben mir da schon sehr viele hilfreiche Tipps gegeben. Da wir am Samstag keine Zeit mehr hatten und auch andere Blogger gerne ein Feedback zu ihren Blogs haben wollten, hat sich Tobias zu dieser Session überreden lassen.

Es ist wirklich erstaunlich, was ein fehlendes Bild von dem Blogger auf dem Blog oder auch manche Worte oder Designanordnungen für eine Wirkung auf andere haben. auch diese Session fand ich sehr lehrreich und hatte zu im Anschluss zu Hause viel Arbeit für mich bereitet.

2. Empanadas mitVeronica von 1000Leckerbissen

Wieder musste ein Mittagessen zubereitet werden. Diesmal gab es verschiedene indische Gerichte, Maultaschen und Empanadas.

3. Blogparaden & Co Diskussion mit AnnKathrin von Kochblogaction

Hier haben wir uns zusammen gesetzt und viel über das Thema Blogparaden gesprochen uns diskutiert. Wie ziehe ich das richtig auf, wie bekomme ich viele Teilnehmer und wie verbreite ich es am Anfang und Ende.

4. Fotos – Theorie mit Isabelle von Überseemädchen und Tina von LECKER&Co

Dies war meine letze Session. Tina und Isabelle hatten wirklich viel Geduld mit uns und haben auch mir als Anfänger sehr viel weiterhelfen können. Mittlerweile habe ich mir ein neues Objektiv, ein Stativ für die Kamera und mehrere neue Untergründe organisiert. Mit der Beleuchtung bin ich noch am ausprobieren.

 

Zum Schluss möchte ich mich nochmal bei Jan und Annalena für die tolle Organisation, bei Marcus und seinem Team für die Umsetzung und bei allen Teilnehmern für dieses tolle und informative Wochenende bedanken. Ich war wirklich begeistert, wie offen Erstteilnehmer in der Runde aufgenommen wurden und ich denke, dass das nicht mein letztes Foodbloggercamp war.

Als letztes möchte ich noch einen ganz großen herzlichen Dank an alle Sponsoren für unsere tollen Goodiebags aussprechen!

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