Rhabarber-Streusel-Muffins

Streusel gehen immer, auch wenn sie eine pure Sünde sind. Oder wie seht ihr das? Und im Sommer gibt es dazu noch so viel leckeres Obst, sodass die Wahl des richtigen auch Mal zur Qual werden kann.

Als Kind habe ich bei meinen Eltern immer einen Rhabarberkuchen bekommen. Als ich das Rezept im Dr. Oetker Gugelhupf gelesen habe, kam ich einfach nicht umher und musste es direkt nachbacken:

Rhabarber-Streusel-Muffins

Den Rhabarber konnte ich frisch im Garten meiner Eltern ernten. So hatte ich die wichtigste Zutat schon zur Hand hatte. Aber lasst uns doch von vorne anfangen mit den Streuseln.

Für die Streusel benötigt ihr die folgenden Zutaten:

100 g Mehl
80 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
80 g weiche Butter
  • Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter in einer Schüssel gut miteinander verkneten.
  • Ich habe noch ein bisschen Zimt zugegeben, da ich die Streusel so viel besser finde.
  • Die fertigen Streusel zunächst kühl stellen.

Für den Hauptteig benötigt ihr die folgenden Zutaten:

600 g  Rhabarber
200 g  Mehl
2 TL  Backpulver
1 Pck.  Vanillepuddingpulver
120 g  Zucker
1 Pck.  Vanillezucker
80 g  Butter
200 g  Schmand
1  Ei
  • Den Rhabarber putzen, die äußeren Schichten entfernen und in kleine Stücke schneiden.
  • Die Stücke sollten etwa 4 cm lang sein.
  • Dickere Stangen zur Not noch einmal in der Mitte teilen.

  • Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver in einer Schüssel miteinander vermischen.
  • Zucker, Vanillezucker, Butter, Schmand und das Ei cremig aufschlagen.
  • Nach und nach die Mehlmischung zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig gleichmäßig in die Muffinförmchen füllen.
  • Danach die Rhabarberstücke hineingeben und mit den Streuseln bestreuen.
  • Die Muffins etwa 30 – 40 min. bei 160 °C backen.
  • Nach dem Herausnehmen zunächst etwa 10 min in der Form und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für meinen Geschmack war das eindeutig zuviel Rhabarber. Ich würde eher so 400 g vorschlagen. Durch den vielen Rhabarber sind mir die Muffins sehr luftig geworden und teils auch auseinander gebrochen. Geschmacklich waren die Rhabarber-Streusel-Muffins echt super. Ich werde im nächsten Sommer bestimmt wieder welche backen.

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