Käsekuchen mit Zwetschgen

Immer wenn in meiner Familie ein wichtiges Ereignis stattfindet heisst es mittlerweile: Christina übernimmt doch gerne das Kuchenbufett zum Kaffee. Da ich das ja liebend gern mache, habe ich auch kein Problem damit und versuche mich immer dem Anlass entsprechend mit meinen Kuchen einzustellen.

Zur Taufe meiner Nichte habe ich daher wieder meine gesamten Backkünste unter Beweis gestellt. Es gab eine Tauftorte, einen Hefezopf und einen klassischen Käsekuchen mit Zwetschgen. Da ich noch welche von meiner Pflaumenlikörherstellung übrig hatte, habe ich diese beschwipsten verwendet. Im Kuchen selber kam der Geschmack dann leider nicht mehr so intensiv heraus. Ihr könnt daher getrost auch einfach „normale“ Zwetschgen verwenden. Als ich sie damals in meinen Pflaumen-Zimt-Muffins eingesetzt habe, war der Likörgeschmackt noch intensiver vorhanden. Das könnte natürlich an der deutlich kürzeren Backzeit gelegen haben.

Für diesen, meiner Meinung nach, total leckeren und doch auch recht einfachen Käsekuchen müsst ihr im Prinzip nur zwei Schritte durchführen. Zum einen den Teig herstellen und zum anderen die Füllung. Lasst uns doch mit dem Teig beginnen.

Ihr benötigt für den Teig die folgenden Zutaten:

300 g Mehl
150 g Zucker
150 g Butter, am besten geschmolzen oder auf Zimmertemperatur
  • Messt alle Zutaten ab und gebt sie in eine Schüssel.
  • Nun alles zu einen sehr bröseligen Teig, am besten per Hand, verkneten.
  • 2/3 von diesem Teig drückt ihr nun an den Boden und die Wand eurer, bereits eingefetteten, Springform.
  • Die restlichen Streusel stellt ihr zur Seite, da sie später noch über den Kuchen kommen.
  • Wer möchte kann diese oberen Streusel noch mit Gewürzen, wie Zimt oder Vanille verfeinern. Da ich den Zimtgeschmack liebe, habe ich noch einen guten Teelöffel dazugeben und alles noch einmal gut vermischt.

Im zweiten Schritt widmen wir uns der Füllung, auch diese Herstellung ist wieder total einfach.

Ihr benötigt für die Füllung die folgenden Zutaten:

150 g weiche Margarine
500 g Magerquark
200 g Frischkäse
150 g Zucker
2 Eier
3 EL Zitronensaft
1 Pck. Vanillepudding-Pulver
500 g entsteinte und halbierte Zwetschgen
  • Sollten eure Zwetschgen oder Pflaumen noch nicht entsteint sein, müsst ihr dies als erstes tun.
  • Am Ende solltet ihr nur halbe Stücke haben. Ihr müsst sie auf keinen Fall noch kleiner schneiden. Solltet ihr das Rezept als Muffins umformen, würde ich es euch jedoch empfehlen.
  • Alle Zutaten (Margarine, Magerquark, Frischkäse, Zucker, Eier, Zitronensaft und Vanillepuddingpulver) in eine Schüssel nacheinander abwiegen und gut miteinander verrühren.
  • Es sollte eine sehr cremige Masse entstanden sein.
  • Diese Quarkcreme füllt ihr nun in eure, mit dem Teig, bereits vorbereitete Kuchenform.
  • Als nächstes legt ihr die Zwetschgenhälften kreisförmig auf die Creme.
  • Zum Abschluss das Ganze mit euren (vielleicht auch noch verfeinerten) Streuseln bedecken.
  • Den Käsekuchen 60 – 70 min. bei 160 °C im vorgeheizten Ofen backen. Es kann sein, dann ihr ihn vielleicht noch ein bisschen länger im Ofen lassen müsst. Probiert es einfach mit einer Stäbchenprobe möglichst in der Mitte des Käsekuchens aus.
  • Wenn ihr der Meinung seid, dass der Kuchen fertigt ist, dann nehmt ihr ihn aus dem Ofen.
  • Zunächst lasst ihr ihn in der Form etwas auskühlen und anschließend auf einem Kuchenrost.

Dieser Kuchen eignet sich hervorragend auch einen Tag vorher zubereitet zu werden. Er wird dadurch überhaupt nicht trocknen. Die Pflaumen bewirken sogar eher, dass er saftig bleibt. Als obstige Alternative könnt ihr die Zwetschgen auch durch Äpfel oder Birnen ersetzen.

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Russischer Zupfkuchen

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